Der Missbrauch der Flüchtlingskrise durch das Finanzkapital – von Diego Fusaro

Jeder preist die gespielte „humanitäre Wende“ der Europäischen Union an, doch hinter der Logik der starken Kräfte, sowie ökonomisch dominanten Staaten, in erster Linie Deutschland, steckt jedoch überhaupt gar nichts humanitäres, sondern- und sprechen wir es auch mal offen aus: Die Europäische Union hat einen „Bedarf“ an Immigranten, sie hat Bedarf an neuen (Arbeits-) Sklaven, die sich unendlich ausbeuten lassen, Bedarf an einer „industriellen Reservearmee“, wie Marx sie im „Kapital“ bezeichnete, nämlich die unerschöpfliche Quelle an Niedriglohn-Arbeitern ohne Rechte, ohne Klassenbewusstsein, ohne Widerspruch zu erheben und daher dazu bereit, alles unter Wert zu verrichten und folglich dazu disponiert, die Lohnverhältnisse zu drücken und dabei die italienischen, französischen, spanischen und deutschen Arbeiter dazu zu zwingen, die gleiche Arbeit, die sie bislang für 10€/Std. verrichtet hatten, für 5€/Std. zu verrichten, das ist der Punkt!

Zu Zeiten des Kolonialismus, marschieren wir feiger Weise durch Afrika, um uns (Arbeits-) Sklaven zu besorgen, wir entwurzelten sie aus ihrem Lebensraum und brachten sie nach Europa und in die neue Welt. Heute hingegen, mit Beihilfe der linksliberalen-Rhetorik, dem universellen Denken, tun wir so, als ob sie diejenigen seinen, die unbedingt zu und kommen wollen, um zu arbeiten.
All das wäre evident, wenn es nicht diesen politisch korrekten Universalgedanken, nicht diese organisierte Manipulation gäbe, jeden einzelnen unserer Gedanken in den massen-medialen Präsentationen zu orchestrieren.

Denn alles in Allem ist die Logik immer dieselbe. Vorn herum haben wir die Rhetorik die besagt, angeblich immer nur aufnehmen und integrieren zu wollen und die in ihrer Lobrederei zwar auf die Tränendrüse drückt, sonderbarerweise jedoch stets darauf achtet, niemals einen revolutionären Gedanken, [mehr Lohn, Rechte, zB.] bei den Immigranten auszulösen.
Und hintenrum haben wir hingegen immer das „dämonische“ Gesicht dieser Kräfte, die wie eine Art Vampir nach „neuem Blut“ dürsten und das Bedürfnis haben, die menschlichen Körper [symb. f. Arbeitskraft] auszusaugen.

In anderen Worten können wir sagen, dass die Immigration von der rechten Hand des Kapitals, die immer einen Bedarf an neuen Arbeitssklaven hat, gewollt ist und die ideologisch von der sogenannten nennen wir sie mal „humanitären Linken“, die immer besorgt um die Immigration tut, verteidigt wird und sich der Ideologie der Globalisierung angenommen hat.
Doch die Globalisierung, lasst uns auch das mal sagen, ist die Ideologie der Dominanten, die seit 1989 dabei sind, den Klassenkampf zu gewinnen.

Die Globalisierung hebt den Klassenkampf auf eine globale Skala an, sie setzt europäische Arbeiter in eine globale Konkurrenz um die Wettbewerbsfähigkeit mir Arbeitern ohne nennenswerte Rechte in China und mit den zuvor bombardierten Arbeitern aus Afrika, Syrien und anderswo und markiert daher den Sieg der im Klassenkampf dominierenden.

Davon lebt dieser dominante Universalgedanke, von der Idee einer globalisierten Welt, er lebt von der Globalisierung und hat sich zu diesem Zwecke ein Abbild seiner selbst erschaffen und es mit dem anthropologischen Profil des „migrierenden Menschen“ gleichgesetzt, des Menschen, der sich dem reißenden Meer hingeben müsse, um sein Glück zu finden.
Denkt an die „logische“ Unlogik, mit der unsere jungen Studiums-Absolventen in Turin, Bologna und Rom regelrecht dazu „eingeladen“ werden, ihr Glück in Übersee zu finden, zur Migration ins Ausland gezwungen werden, um in Sydney eher den Tellerwäscher als den (Ab-)Kassierer in New York zu machen.

DAS ist das Modell der Globalisierung, das ist der springende Punkt.

Von hier aus gilt es, die ideologischen Züge zu erkennen, um zu verstehen, dass der Feind nicht die Immigranten sind. Der Feind ist jemand gänzlich anderes.

Der Feind ist nicht der, der normal hungert, sondern derjenige, der nach ganzen Völkern „hungert“.

Der Feind sind nicht die Verzweifelten, sondern jene, die diese Verzweiflung voran treiben.

Der Feind ist der, der die Völker bombardiert und dann mit gespielter Menschlichkeit so tut,
als ob er gutmütiger Weise willens wäre, diese bei sich aufzunehmen.

DAS ist der Feind!

Der Feind ist das Finanzkapital!

Das Kapital, das uns dazu zwingt, ohne Identität und Freiheit zu leben;
neue Sklaven ohne es zu wissen, das ist das Paradoxe.

Diego Fusaro, italienischer Marx-Experte und Philosoph, im italienischen TV La7, zur EU und Merkel Politik der Migrations- und Flüchtlingskrise.

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Der politische Islam in Deutschland – Eine unheilige Allianz vom 3. Reich bis heute

Nach dem II. Weltkrieg entstand in München – also mitten in Bayern (dieses ist natürlich nicht geographisch korrekt!) – die erste Keimzelle des politischen Islam! Wie kam es dazu? Nun, während des II. Weltkriegs bemerkte die Führung der Wehrmacht, dass sich unter den sowjetischen Kriegsgefangenen viele Angehörige von ethnischen Minderheiten befanden, welche durch die Ideologie des Sowjet-Kommunismus in ihrer Religionsausübung und Kultur unterdrückt wurden. Die meisten von ihnen hingen dem Islam an. Diese muslimische Minderheit machte Deutschland sich im Kampf gegen die Sowjets zunutze.

Bald entstanden die ersten muslimischen Wehrmachts- und Waffen-SS-Einheiten – rekrutiert aus ehemaligen Rotarmisten, die nun an der Seite der Deutschen kämpften. Federführend dabei war der Wehrmachtoffizier, Ideologe und Geheimdienstler Theodor Oberländer. Am Ende des II. Weltkrieges, gerieten diese Moslems in deutscher Uniform in alliierte Kriegsgefangenschaft. Um ihre Auslieferung an die Sowjetunion zu verhindern, wurden sie offiziell zu Türken erklärt.

Die westlichen Alliierten nutzten die ehemaligen muslimischen Soldaten des Dritten Reiches für ihre politischen Ziele. Nach 1953 ging US-Präsident Eisenhower propagandistisch in die Offensive, um den weltweiten kommunistischen Einfluss zurückzudrängen. Eine Schlüsselrolle hatte dabei der amerikanische Radiosender „Radio Liberty“ mit Sitz in München. „Radio Liberty“ war ein Tarnunternehmen des CIA, das eine geheime Zusammenarbeit mit jenen Muslimen betrieb.

In der 1955 offiziell souverän gewordenen Bundesrepublik Deutschland waren Eliten des Nazi-Regimes wieder in Amt und Würden gekommen. Darunter auch der bereits erwähnte Theodor Oberländer, welcher in der Regierung von Konrad Adenauer zum Bundesvertriebenen-Minister wurde. Oberländer besann sich seiner muslimischen Kameraden aus Kriegszeiten – um die Mittel des CIA für deutsche Zwecke zu nutzen.

Zunächst versammelte Oberländer die muslimischen Veteranen als religiöse Gemeinde und schaltete den Einfluss der USA aus. Bei diesem Vorhaben halfen ihm zwei Mitreiter: Nurredin Nakibhodscha Namangan, ein Offizier des „Osttürkischen Waffenverbandes der SS“, welcher 1944 an der blutrünstigen Niederschlagung des Warschauer Aufstandes beteiligt war. Außerdem der ehemalige Hauptmann Hassan Kassajep, der die meisten Moslems im Nachkriegsdeutschland in der Organisation „Geistliche Verwaltung der Muslim-Flüchtlinge“ gesammelt hatte, die vom deutschen Staat mitfinanziert wurde.

Der nächste Schritt war, die im Exil lebenden Islamisten der – 1928 in Ägypten gegründeten – Muslimbruderschaft, unter Führung von Said Ramadan, einzubinden. Spätestens jetzt könnt Ihr alle schon erahnen, dass diese Geschichte keine gute Entwicklung nahm.

1958 fand in München, unter der Schirmherrschaft von Namangan, Kassajep und Ramadan, der erste islamische Kongress in Deutschland statt. Dort wurde der Plan für die Gründung des Vereins „Moscheebau-Kommission“ gefasst, der in München den Bau einer Moschee organisieren sollte. Dieser Moscheebau fand auch die politische Unterstützung des Freistaats Bayern und des Bundes.

Doch der Plan für einen gesteuerten deutschen Staats-Islam scheiterte. Der eigentliche Vater des Projekts, Minister Theodor Oberländer, musste wegen seiner NS-Vergangenheit zurücktreten. Auch die Moscheebau-Kommission zerfiel: Die aus Ägypten geflohenen Aktivisten der Muslimbruderschaft fanden den westlichen Lebensstil ihrer Glaubensbrüder aus den ehemaligen Verbänden von Wehrmacht und SS nicht fromm genug.

Und so kam es dann, dass nicht pro-deutsche oder pro-westliche Muslime, sondern Islamisten aus dem Umfeld der Muslimbruderschaft jene Moschee in München Freimann errichteten. Es war die erste Moschee des politischen Islam in Deutschland. Sie gilt bis heute als die bedeutendste solche und wird seit 1990 regelmäßig in den Berichten des Verfassungsschutzes erwähnt.

Die Strategie der Muslimbruderschaft war damals schon, die Gesellschaft zu unterwandern und schließlich von innen heraus zu erobern. Dieser „Gesellschaftsdschihad“, als Islamisierung der westlichen Zivilisation von innen heraus, wird auch heute noch durch die Muslimbrüder und ihre zahlreichen Ableger in Deutschland betrieben. Auch durch Islamisten, die in Nadelstreifen-Anzügen, mit moderater Rhetorik und gutem Deutsch auftreten, und sich als Vertreter der normalen Muslime in Deutschland präsentieren.

Die westliche Politik hat nichts daraus gelernt! Erinnern wir uns: Die USA unterstützten in Afghanistan, in den 1980ern, die islamistischen Mudschaheddin im Kampf gegen das kommunistische Regime und die UdSSR. Ihr Erfolg leutete den globalen Aufstieg des Islamismus ein. Später erwuchsen aus den Reihen der Mudschaheddin die noch extremeren Taliban – und Afghanistan wurde nach deren Machtübernahme zum Hauptquartier der globalen Terrororganisation Al Qaida.

Die USA unterstützen in Syrien bis heute die „Freie Syrische Armee“ im Kampf gegen das Assad-Regime. Dabei waren diese Aufständischen von Anfang an von Islamisten unterwandert. Mit den USA verbündete Staaten, wie Saudi-Arabien, unterstützen in Syrien offen islamistische Gruppen, vor allem die Islamische Front. Im Syrischen Bürgerkrieg konnte auch die zu Al Qaida gehörige Al-Nusra-Front eine Armee formieren. Und schließlich führte das durch die US-Politik in Syrien und im Irak entstandene Chaos zum Aufstieg einer noch extremeren Terrororganisation, des „Islamischen Staates“. Inzwischen ist der IS auch in Libyen präsent – wo dank der westlichen Politik ebenfalls Chaos, Elend und Bürgerkrieg herrschen.

Doch der politische Islam – das geistige Erbe der Muslimbrüder – zeigt sich längst nicht nur in Form von Milizen und Terrororganisationen. Neben diesem extremen Islamismus gibt es auch einen moderat und versteckt auftretenden, sich als konservativ tarnenden Islamismus. Dessen bekanntester Vertreter ist Recep Tayyip Erdogan, der die Politik der Türkei seit über einem Jahrzehnt bestimmt – früher als Ministerpräsident, inzwischen als Präsident. Kürzlich erst verharmloste Erdogan den 1915 im Osmanischen Reich begangenen Völkermord an über eineinhalb Millionen Christen. Das Deutsche Kaiserreich war damals ein enger Verbündeter des Osmanischen Reiches – und schwieg zu diesen Gräueltaten. Und unser deutscher Staat spricht offiziell bis heute nicht von einem Völkermord (Die Regierung vertritt nach der Armenien Resolution 2016, dass es Sache der Gerichte und nicht des Parlaments sei, zu bestimmen, was ein Genozid ist und was nicht. Zum Wohlwollen der türkischen Regierung!)– wegen der politischen Beziehungen zur Türkei!

Im Syrischen Bürgerkrieg unterstützt Erdogans Türkei Islamisten, indirekt sogar die des Islamischen Staates. In Deutschland übt die Türkei durch die „Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion“, kurz Ditib genannt, religiösen Einfluss auf die hier lebenden türkischen Muslime aus. Die Ditib ist zu einem Werkzeug von Erdogans Politik geworden und behindert in Wahrheit die Integration der aus der Türkei stammenden Einwohner Deutschlands.

Die deutschen Politiker setzen in ihrer Naivität und Ignoranz voll auf den Dialog mit fragwürdigen islamischen Dachverbänden wie der Ditib. Stattdessen sollte lieber die Finanzierung dieser Organisationen aus dem Ausland unterbunden werden! Österreich hat im vergangenen Monat ein Islamgesetz beschlossen, das die Auslandsfinanzierung islamischer Vereine verbietet. Das wäre in jedem europäischen Land ein erster Schritt, den Einfluss des politischen Islam zurückzudrängen. Weitere Schritte müssen folgen, damit ein funktionierendes und friedliches Zusammenleben der Religionen auf Dauer möglich ist. Wenn wir nicht den Mut haben, diesen Weg zu beschreiten, werden unsere Kinder und Enkel den Preis dafür zahlen!

Der politische Islam kann kein Verbündeter einer demokratischen deutschen oder europäischen Politik sein! Islamistische Milizen sind keine „Freiheitskämpfer“, die man unterstützen sollte! Die lächelnd auftretenden Handlanger von Erdogan sind nicht unsere Dialogpartner für die Zukunft dieses Landes! Was immer auch die deutschen Politiker meinen, gemeinsam mit dem politischen Islam für Deutschland und die Welt auszuführen: Wehret den Anfängen! Es ist unser Land, es ist unsere Zukunft – und Irrwege der Vergangenheit sollen nicht dazugehören!

A.T.

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